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      Der Labrador- Retriever

Der heutige Labrador stammt wahrscheinlich vom Neufundländer ab. Er wurde damals für die Jagd eingesetzt, da sein weiches Maul das erlegte Wild unbeschadet zu seinem Herrn transportieren konnte.

 

Der Hund musste geduldig neben seinem Herrchen warten, bis das Wild geschossen war, um es ihm dann zu bringen. Aus dieser Zeit hat der Labrador noch immer sein geduldiges und ausgeglichenes Wesen. Der Labrador wurde u.a. dazu eingesetzt, erschossene Enten aus dem Wasser zu holen.

 

Labradore sind in keinster Weise aggressiv oder scheu. Er besitzt eine starke Neigung, es seinem Herrchen recht zu machen (eng.: Will To Please).

Diese Hunderasse ist als Anfänger- und Familienhund sehr gut geeignet. Was aber nicht heißt, dass er keine Erziehung oder körperliche/geistige Arbeit benötigt.

 

Dem Labrador-Retriever ist seine Begeisterung für Wasser und die Liebe zum Apportieren geblieben, was sich natürlich hervorragend als Beschäftigung für den Labrador eignet :)

Er ist sehr lernfähig und freut sich über jedes Lob. 

 

Allgemein wurden bei dieser Rasse drei Grundfarben gezüchtet:  Braun, Schwarz und Blond. Durch eine Genmutation auf dem Farb-Gen, dem sogenannten Dilute-Gen, entstanden die Farben Silber (aufgehelltes Braun), Charcoal (aufgehelltes Schwarz), Champagner (aufgehelltes Blond). Mehr dazu finden Sie in der Kategorie "Die Farbe Silber".

 

Kurz zusammengefasst: Der Labrador ist ein freundlicher, geduldiger, nervenstarker und kinderlieber Hund, dem die Aufmerksamkeit und das Zusammenleben mit Menschen sehr wichtig ist. Auch für die Jagd ist er noch geeignet.

 

Jetzt noch ein bisschen was zu einigen Erkrankungen des Labrador-Retrievers:

 

Die Aussage, dass Mischlingshunde gesünder seien als Reinrassige, ist übrigens Quatsch.

Auch bei Mischungen können Erbkrankheiten weitergegeben werden. Ein seriöser Züchter wird sich darum kümmern, Erbkrankheiten durch eine DNA-Analyse untersuchen zu lassen und nicht einfach die Hunde wild zu verpaaren. 

 

Es ist ratsam, etwas mehr Geld in einen Hund zu investieren, wenn dieser die besten Voraussetzungen mit sich bringt, bis ins hohe Alter gesund und glücklich zu sein.

Zum Einen können durch versteckte Erbkrankheiten später horrende Summen an Tierarzt-Kosten anfallen. Zum Anderen muss das Tier Schmerzen und/oder Einschränkungen ertragen.

 

Die Bezeichnung der Krankheiten:

 

Wie bei jedem großen, schweren Hund gibt es beim Labrador-Retriever auch die Hüftgelenks- und Ellbogen-Dysplasien  (Fehlstellungen in den Gelenken).

Deshalb müssen Zuchthunde vor der Verpaarung auf diese Fehlstellungen untersucht werden. Dazu beurteilt der Tierarzt/Zuchtwart die jeweiligen Röntgenbilder.

Wird die Untersuchung nicht durchgeführt, besteht die Gefahr, dass der zukünftige Junghund diese schlechten Gene in sich trägt. Somit kann dies im weiteren Verlauf zu Gelenkschmerzen/Bewegungseinschränkungen und im schlimmsten Fall zur Einschläferung führen.

 

Dazu gibt es beim Labrador Retriever noch einige Genetische Erkrankungen, die man in einem Labor testen lassen kann. 


- prcd-PRA 

- GR-PRA 2

- RD/OSD 

- PRA - crd 4 

- DM 

- Elliptozytose 

- EIC

- HNPK 

- HUU 

- CMS 

- XLMTM 

- Narkolepsie

- CNM 

- PK 

- SD2 

- Cystinurie 

- Menkes and Wilson's disease 


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